Alles hat im wahrsten Sinne des Wortes, sehr bodenständig begonnen.
Wenn ich heute auf meinen beruflichen und persönlichen Weg zurückblicke, fällt mir etwas auf, das ich lange gar nicht so gesehen habe: Eigentlich hat er mich immer weiter in die Tiefe des Lebens geführt.
Über zehn Jahre habe ich als Gärtnerin gearbeitet. Ich war draußen, mit meinen Händen in der Erde, bei den Pflanzen und Bäumen, habe gesät, gepflanzt, gepflegt und beobachtet, wie Leben entsteht, wächst und sich verändert.
Ich habe damals nicht darüber nachgedacht, dass mich mein Weg irgendwann von der Erde in die Welt der Mikroorganismen und schließlich in die kleinsten Vorgänge einer Zelle führen würde. Aber genau das ist geschehen.
Nach meiner Zeit als Gärtnerin führte mich mein beruflicher Weg in die Mikrobiologie und später in die Molekularbiologie. Plötzlich wurde das, was ich zuvor mit meinen Händen und meinen Augen erlebt hatte, auf eine ganz andere Weise sichtbar. Ich beschäftigte mich mit Mikroorganismen, mit Bakterien, mit Zellen und mit den mikro- und molekularen Prozessen, die innerhalb dieser kleinsten lebendigen Systeme ablaufen.
Und wenn ich heute noch einen Schritt weiter zurückblicke, führt mich mein Weg inzwischen in einen Bereich, den ich mit Worten wie Energie, Resonanz und Spiritualität beschreibe. Manchmal muss ich selbst ein wenig staunen über diese Entwicklung.
Von der Erde über die Zelle in die Frequenz, drei scheinbar unterschiedliche Welten und doch fühlt es sich für mich heute an wie ein Weg, der mich immer tiefer in die Geheimnisse des Lebens geführt hat.
Was mich die Verbindung zur Erde gelehrt hat.
Meine Jahre als Gärtnerin haben mich auf eine ganz unmittelbare Weise mit den Kreisläufen des Lebens verbunden. Eine Pflanze wächst nicht unabhängig von ihrer Umgebung. Sie braucht Erde, Wasser, Licht, Nährstoffe und die richtigen Bedingungen. Sie reagiert auf ihre Umwelt und verändert sich mit den Jahreszeiten.
Damals war das für mich keine philosophische Frage, es war einfach das Leben, das ich jeden Tag vor Augen hatte. Heute denke ich manchmal: Vielleicht war das bereits eine meiner ersten Begegnungen mit der Frage, wie lebendige Systeme auf ihre Umgebung reagieren. Nur habe ich sie damals noch nicht so formuliert.
Was Bakterien mich über Anpassung gelehrt haben.
In der Mikrobiologie haben wir unter anderem aus kontaminierten Böden Bakterienstämme isoliert, die sich an ihre belastete Umgebung angepasst hatten. Diese Mikroorganismen lebten dort, wo bestimmte Giftstoffe (Dioxine) vorhanden waren, und hatten die Fähigkeit entwickelt, mit diesen Stoffen umzugehen und sie teilweise sogar abzubauen, weil sie sich an die Umgebung adaptiert haben.
Wir haben diese Bakterien aus den Böden isoliert, im Labor kultiviert und ihre Eigenschaften in Anzuchtkolben und in Petrischalen untersucht. Für mich war das damals ganz selbstverständlich Mikrobiologie. Heute schaue ich mit einem anderen Blick auf diese Erfahrungen zurück, denn schon damals begegnete mir eine Frage, die mich bis heute begleitet:
Wie reagiert ein lebendiges System auf seine Umgebung – Was geschieht, wenn sich die Bedingungen verändern?
Was ermöglicht einem Organismus, sich an ein bestimmtes Milieu anzupassen? Damals stellte ich diese Fragen aus der Perspektive meiner wissenschaftlichen Arbeit. Heute entdecke ich darin Verbindungen zu vielen Fragen, mit denen ich mich später durch Aspekte aus der Epigenetik und auf meinem persönlichen Weg beschäftigt habe. Hier ist keine weitere Erklärung nötig, sondern ein weiterer Faden in einem großen Gewebe von Wissen und Erfahrung.
Den Blick noch tiefer – die Welt innerhalb einer Zelle
In der Molekularbiologie ging die Arbeit noch tiefer, hinein in die Zelle und in die Prozesse, die dort ablaufen. Wir beschäftigten uns unter anderem mit Genexpressionen und damit, wie Zellen bestimmte Gene ablesen und daraufhin bestimmte Proteine herstellen. Diese Proteine werden wiederum für weitere Prozesse innerhalb und außerhalb der Zelle für weitere Forschungsarbeiten benötigt.
Auch hier begegnete mir dieses faszinierende Zusammenspiel immer wieder: Eine Zelle ist kein isoliertes System, sie reagiert auf Signale, verarbeitet Informationen und bringt daraufhin bestimmte Prozesse in Gang.
Wir bewegten uns auf der Ebene kleinster biologischer Strukturen und konnten beobachten, wie komplex und gleichzeitig präzise diese Vorgänge ineinandergreifen. Damals betrachtete ich all das mit den Augen der Molekularbiologie. Heute, viele Jahre später, sehe ich manche dieser Erfahrungen noch einmal aus einer erweiterten Perspektive.
Wenn sich Erkenntnisse miteinander verweben
Erst später kommen neue Erfahrungen, neues Wissen oder neue Fragen hinzu und plötzlich entsteht eine Verbindung zwischen Dingen, die zunächst gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. So empfinde ich es heute auch mit meinem eigenen Weg. Mein wissenschaftliches Wissen ist nicht irgendwann verschwunden, als die Spiritualität in mein Leben kam. Es ist ein Teil von mir geblieben. Und auch meine Spiritualität hat die Wissenschaft nicht ausgelöscht.
Manche Erkenntnisse begleiten uns lange, bevor wir ihre Bedeutung wirklich erkennen.
Beides darf in mir nebeneinander existieren. Manchmal berühren sich diese Welten, manchmal ergänzen sie sich, manchmal entstehen gerade aus offenen Fragen neue Räume für meine Neugier. Ich brauche dafür nicht auf jede Frage eine endgültige Antwort. Mich interessiert vielmehr, was geschieht, wenn wir bereit sind, verschiedene Perspektiven miteinander zu betrachten. Wenn wir Wissen und eigene Erfahrung nebeneinander stehen lassen dürfen. Vielleicht entsteht genau dort etwas Neues.
Und dann begann meine Suche
Die Verbindung zwischen meinem wissenschaftlichen Wissen und meinem heutigen Blick auf den Menschen ist nicht plötzlich entstanden. Sie hat sich über viele Jahre entwickelt.
Und diese Suche hat mich über viele Jahre begleitet und mich schließlich auch zur Spiritualität und zu ThetaHealing® geführt. Dabei habe ich meinen wissenschaftlichen Hintergrund nie abgelegt, im Gegenteil.
Mein Wissen, meine Erfahrungen und meine heutige spirituelle Arbeit sind für mich zu verschiedenen Fäden eines größeren Gewebes geworden. Manche Zusammenhänge kann ich wissenschaftlich verstehen, andere erfahre ich körperlich und wieder andere spüre ich über Schwingung und Frequenz. Und genau dieses Zusammenspiel fasziniert mich bis heute.
Meine Geschichte geht hier weiter
Wie dieser Weg tatsächlich verlaufen ist, was meine eigenen Erfahrungen mit Schmerz und meinem Körper damit zu tun hatten, welche Fragen mich auf die Suche geschickt haben und wie ich schließlich bei ThetaHealing® angekommen bin, ist eine viel größere Geschichte. Das erzähle ich dir in einem eigenen Blogbeitrag.
Denn manchmal beginnt eine Veränderung, lange bevor wir erkennen, wohin sie uns führen wird. Und manchmal verstehen wir erst Jahre später, warum bestimmte Erfahrungen Teil unseres Weges waren.
Wenn du mich auf diesem Weg weiter begleiten möchtest, kannst du dich für meinen Newsletter anmelden. Dort erfährst du, wenn ein neuer Blogbeitrag erscheint und verpasst auch die Fortsetzung meiner persönlichen Geschichte nicht.
In Liebe und Verbundenheit
Ute 🪶