Das ist nur ein Beispiel

Als ich noch nicht wusste, was Frequenzen bewirken – und ihnen dennoch gefolgt bin

Eine Rückerinnerung daran, wie ich einem inneren Wissen gefolgt bin, lange bevor ich es benennen konnte.

Es gibt Entscheidungen, die wir aus einem Gefühl, das sich nicht erklären lässt und dennoch klar ist, heraus machen. Das Wissen darum existiert noch gar nicht. Vor vielen Jahren, mein Sohn war damals sieben Jahre alt, stand ich genau an so einem Punkt. 

In der Schule wurde er schnell bewertet, weil er nicht so funktioniert hatte, wie erwartet,  er war unkonzentriert und nach einiger Zeit unmotiviert. Die Rückmeldung an mich war lediglich, dass er ein Kind ist, das niemals Lust hätte zur Schule zu gehen. 

Dieser Satz hat mich emotional direkt ins Mark getroffen und innerlich erschüttert.

Und gleichzeitig war da in mir dieses deutliche Spüren: Da stimmt etwas nicht.
Nicht mit ihm – sondern mit dem, was gesehen wird. Und mir wurde hier klar, so bitte nicht.

Nach vielem Hin und Her mit Ärzten und Psychologen, wurde nach Monaten eine Untersuchung an der Uniklinik Lübeck gemacht zur Überprüfung der Hörverarbeitung. 

Mein erster Impuls war, da brauchen wir gar nicht hinzugehen, da kommt bestimmt nichts bei raus. Der Hintergrund meiner Gedanken war Chronisches Erschöpfungssyndrom, CTF. Ich litt schon seit mehreren Jahren an chronischen Rückenschmerzen mit der Bezeichnung Morbus Bechterew und hatte keine Kraft mehr.                                                                              Ich habe mir innerlich zugeredet, dass es für ihn und sein weiteres Leben wichtig ist und wir es schaffen werden. 

Und ja, es war eine gute Entscheidung, denn es wurde festgestellt, dass er eine auditive Wahrnehmungsstörung hat. Was das wirklich bedeutet, habe ich erst Wochen später erfahren. Eine Freundin hatte mir einen Zeitungsbericht weitergeleitet, in dem es einen Termin zu einem Vortrag darüber gab, ich meldete mich sofort an.

Hier wurde ausführlich aufgeklärt, wie diese Kinder hören und was sie wahrnehmen. Wir können uns das so vorstellen, als wenn ein Radiosender verstellt ist, oder nur Mittelwelle auf Empfang geht. 

Es wurde auch berichtet, wie ihre Entwicklung darunter leidet, welche Handlungen und Muster daraus resultieren. Ich erkannte hier viele Parallelen und war in Tränen gerührt und ergriffen davon.

Der Weg in eine andere Form der Musiktherapie

Durch diesen Impuls von außen bin ich auf eine Form der Musiktherapie gestoßen, in der gezielt mit Frequenzen gearbeitet wird, die Musiktherapie nach Tomatis. 

Alfred A. Tomatis (1920–2001) war ein französischer Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO), Psychologe und Forscher. Er entwickelte eine spezielle Methode, die als „Gymnastik für das Ohr“ bekannt wurde. Sie basiert auf dem Abspielen von elektronisch modifizierter Musik (hauptsächlich Mozart) und Stimme, um die Hörverarbeitung, Kommunikation und motorische Fähigkeiten zu verbessern. Die Methode wird häufig bei Lernschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen, motorischen Problemen oder zur Förderung der Kommunikation eingesetzt. 

Damals konnte ich nicht wirklich greifen, was wirklich dahinter steckt, und doch war da sofort dieses innere Ja.

Der Weg dorthin war nicht einfach. Diese Form der Musiktherapie wurde nicht selbstverständlich unterstützt, und es brauchte einiges an Einsatz, Gesprächen und innerer Klarheit, um das möglich zu machen. Und schließlich auch Eigenkapital.

Ich habe gespürt, dass es wichtig ist – und habe alle Hebel in Bewegung gesetzt.

Eine intensive Zeit für das Nervensystem

Wir haben zwei intensive Phasen durchlaufen, jeweils über mehrere Wochen.
Täglich mehrere Stunden mit speziell gefilterter Musik.

Die Kinder hatten Kopfhörer mit 10 Meter langem Kabel, sie konnten in der ganzen Praxis umherlaufen und miteinander oder alleine spielen – und gleichzeitig wirkte die Musik auf einer tieferen Ebene.
Klassische Stücke, deren Frequenzen gezielt angepasst wurden, um bestimmte Gehirnareale zu stimulieren.

Die Eltern waren in einem Nebenraum, auch wir haben die Musik gehört – nicht individuell abgestimmt, aber dennoch spürbar.

Am Ende eines Tages war deutlich zu merken, wie das Nervensystem gearbeitet hat.
Angeregt, aktiviert, erschöpft und auch gereizt.

Was Frequenzen im Gehirn bewirken können

Heute verstehe ich mehr von dem, was dort gewirkt hat.

Die gezielte Veränderung von Frequenzen innerhalb der Musik kann das Gehirn stimulieren.
Neuronale Verbindungen werden angeregt, neue neuronale Verbindungen zu bilden und bestehende neu zu verdrahten – was für das Lernen, die Entwicklung und die Genesung von Verletzungen entscheidend ist. Heute bezeichnet man das als Neuroplastizität, damals gab es das Wissen darum noch nicht.

Die unterschiedlichen Frequenzen wirken auf verschiedenen Ebenen, sie bringen Bewegung in Prozesse, die zuvor blockiert oder wenig ausgeprägt und zugänglich waren.

Das Hören wird damit zu einem Zugang, über den das gesamte System erreicht wird.

Was sich verändert hat – sichtbar und spürbar

Ich habe gespürt, wie sich etwas in meinem Sohn verändert hat. Er wurde mit der Zeit wacher und offener, mehr im Kontakt und auch im Außen wurde das sichtbar.
Menschen sprachen mich an, ohne zu wissen, was wir gemacht hatten.

Was auch zwischen uns entstanden ist

Diese Zeit hat nicht nur in ihm etwas bewegt. Auch bei mir.

Ich war damals selbst stark angespannt, mein Nervensystem war über längere Zeit im Dauerstress. Und obwohl die Frequenzen nicht individuell auf mich abgestimmt waren, habe ich gemerkt, dass es auch in mir etwas ruhiger wurde.

Wir waren in dieser Zeit viel zusammen. Mit dem Wohnmobil unterwegs und fern vom Alltag.

Diese gemeinsame Erfahrung hat unsere Verbindung vertieft – auf eine stille, selbstverständliche Weise.

Was ich heute darin erkenne

Viele Jahre später wird mir bewusst, was damals bereits im Feld war.

Frequenz – Schwingung – die Wirkung auf das Nervensystem.

Ich wusste nichts über die Zusammenhänge von Frequenzen und Gehirn. Und doch habe ich gespürt, dass darin eine Kraft liegt.

Heute arbeite ich selbst mit Klang, Frequenz und Schwingung. Ganz bewusst und fein abgestimmt mit Kristallklangschalen und anderen Musikinstrumenten und in Verbindung mit dem, was sich im Menschen zeigt.

Und ich erkenne, dieser Weg hat viel früher begonnen, als ich ihn benennen konnte.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, habe ich hier eine Seite verlinkt., hier ist alles über die Tomatis Musiktherapie und dem Erfinder Alfred Tomatis zu erfahren: https://www.tomatis.com/de/die-tomatis-methode/alfred-tomatis-der-pionier/

Wenn dich diese Gedanken berühren und du dich von solchen Impulsen begleiten lassen möchtest, kannst du dich hier eintragen.

Ich teile von Zeit zu Zeit Gedanken und Erfahrungen rund um Frequenz, Nervensystem und innere Veränderung.




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